Zum Verzicht auf den zweiten Wahlgang
von Redaktion Ortsgruppe Bülach
Mark Eberli verzichtet auf den zweiten Wahlgang für das Stadtpräsidium. Die EVP Bülach bedauert die Umstände, die dazu geführt haben, ausserordentlich! Der Entscheid selbst ist nachvollziehbar. Mark Eberli handelt damit besonnen, er unterstreicht eine Haltung, die sich an den Gesamtinteressen der Stadt orientiert und deren Entwicklung in den Vordergrund stellt.
Die erneute Kandidatur war besonders sinnvoll, weil er über weitreichende Erfahrung verfügt, sich in vielfältigen Projekten bereits in nachweislicher Kompetenz bewährt hat, kantonal sowie regional gut eingebunden und ein geschätzter Partner ist.
Mit grossem Befremden haben wir festgestellt, dass die Art des Wahlkampfes und die Stimmengewinnung über der Wahrnehmung der kommunalen Interessen und zukünftigen Anliegen standen.
In seinen zwölf Jahren als Stadtpräsident hat Mark Eberli viel Geschick und Augenmass bewiesen im Umgang mit dem Bevölkerungswachstum und den ständig wachsenden Aufgaben der Stadt. Er hat die laufende Rechnung immer im Griff behalten durch pragmatisches und direktes Anpacken. Die Mitarbeitenden der Stadt konnten dabei immer auf sein Verständnis für ihre Herausforderungen zählen. Sein grosses Herz für soziale Anliegen hat er mit einer ermutigenden, unternehmerischen Haltung zu verbinden gewusst. Und schliesslich hatte er unter anderem mit dem Angebot "Auf ein Wort mit dem Stapi" Nähe geschaffen und den Dialog auf ein neues Niveau gehoben.
Die EVP dankt Mark Eberli herzlich für seine insgesamt 20 Jahre im Stadtrat, davon zwölf Jahre als Stadtpräsident und wir freuen uns auf eine neue Legislatur mit ihm als Stadtrat.
Damit Bülach weiterhin eine gut funktionierende Stadt bleibt, die alle Bevölkerungsschichten berücksichtigt, empfehlen wir, Frauke Böni als neue Stadtpräsidentin zu wählen.